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Vom Jenseits ins Diesseits? Wie der Epochenwechsel zur Moderne entstand

Autorenbild: Franz Wegener
Franz Wegener
14. Sept.
8 Min. Lesezeit

Wenn ich mich frage, was unsere moderne Gesellschaft im Innersten zusammenhält, lande ich immer wieder bei denselben Begriffen: individuelle Freiheit, rationaler Diskurs, Rechtsstaatlichkeit, wissenschaftliche Neugier und wirtschaftliche Dynamik.


Diese Begriffe wirken auf uns heutzutage so gewöhnlich, dass wir leicht übersehen, wie anspruchsvoll sie eigentlich sind, denn sie kamen nicht vom Himmel. Ein jahrhundertelanger geistiger und institutioneller Wandel, der das europäische Denken grundlegend beeinflusst hat, liegt hinter ihnen.

Häufig wird dieser Wandel als eine schlichte Erzählung des Fortschritts dargestellt: Hier das dunkle, religiös dominierte Mittelalter – dort die Renaissance, die Reformation und die Aufklärung, welche die Menschen schließlich aus ihrer geistigen Unmündigkeit befreiten.


Je länger ich mich aber mit diesem Epochenwechsel beschäftige, desto weniger überzeugt mich diese einfache Gegenüberstellung.


Die Moderne entstand nicht auf den Trümmern einer vollkommen unproduktiven alten Ordnung. Sie entstand vielmehr in einem spannungsreichen Prozess aus Bruch, Weiterentwicklung und Übernahme. Das macht die Geschichte zwar komplizierter. Aber gerade deshalb wird sie auch interessanter.

Zeitleiste: Der Epochenwechsel von Gott zu Vernunft als Maß – von Mittelalter über Reformation zu Aufklärung, mit den Zitaten 'Credo ut intelligam', 'Hier stehe ich' und 'Der Mensch als Maß'.
KI generiert nach meiner Vorlage

Gott als Maß – der Mensch als Maß?

Im Zentrum dieses Wandels steht eine fundamentale Verschiebung des geistigen Koordinatensystems.

Im mittelalterlichen, theozentrischen Weltverständnis stellte Gott den ultimativen Bezugspunkt für Wahrheit, Moral und das menschliche Dasein dar. Ursprünglich betrachtete der Mensch sich nur als ein Geschöpf und nicht auch als einen eigenverantwortlichen Schöpfer seiner Umgebung. Seine Vernunft hatte einen hohen Stellenwert, wurde jedoch nicht als vollständig unabhängig angesehen.

Anselm von Canterbury brachte dieses Verhältnis in die bekannte Formel:

„Credo ut intelligam“ – ich glaube, um zu verstehen.


Der Glaube sollte die Vernunft zwar nicht ausschalten, aber ihr einen übergeordneten Horizont geben. Moral, Recht und Sinn erhielten ihre letzte Begründung also nicht aus dem Menschen selbst, sondern aus einer transzendenten Ordnung.


Mit Renaissance, Reformation, wissenschaftlicher Revolution und schließlich Aufklärung verschob sich dieses Verhältnis jedoch schrittweise:

Der Mensch wurde immer mehr als selbstständiges, rationales Wesen wahrgenommen. Erkenntnis musste sich zunehmend durch Beobachtung, Argumentation und überprüfbare Erfahrungen bestätigen. Politische Macht erforderte eine Rechtfertigung. Es war möglich, moralische Normen zu erörtern. Die Ausgestaltung des gegenwärtigen Lebens erhielt im Vergleich zur reinen Vorbereitung auf das Jenseits ine wachsende Bedeutung.


Wenn in diesem Kontext von einem humanistischen Weltbild die Rede ist, beziehe ich mich dabei aber nicht ausschließlich auf den historischen Renaissance-Humanismus. Ich benutze den Ausdruck erweitert: als Symbol für jene Entwicklung, die Vernunft, Autonomie, individuelle Verantwortung und die irdische Gestaltung menschlicher Beziehungen verstärkt in den Fokus rückte.

Die Unterschiede lassen sich – bei aller notwendigen Vereinfachung – in drei Dimensionen verdeutlichen:

Tabelle: Zwei Weltbilder im Widerstreit – Gegenüberstellung von theozentrischem und humanistischem Weltbild anhand von Erkenntnistheorie, Menschenbild sowie Ethik und Sinn.
KI generiert nach meiner Tabellenvorlage

Diese Gegenüberstellung beschreibt Idealtypen. Die historische Wirklichkeit war selbstverständlich viel widersprüchlicher. Und genau dort beginnt für mich der interessante Teil.


Der Mythos vom gelähmten Mittelalter

Das Mittelalter wird bis heute häufig als Zeitperiode charakterisiert, die von religiösen Tabus, geistiger Stagnation und wissenschaftlicher Rückständigkeit geprägt ist. Der Ausdruck „dunkles Mittelalter“ hat sich stark in unser Geschichtsverständnis verankert. Historisch betrachtet ist mir dieses Bild zu simpel.


Gewiss: Kirchliche Institutionen beanspruchten erhebliche Deutungsmacht. Abweichende religiöse Vorstellungen konnten verfolgt werden und Denkfreiheit im heutigen liberalen Sinne existierte nicht.

Aber daraus folgt nicht, dass das mittelalterliche Europa geistig stillstand.

Kloster- und Domschulen bewahrten und vermittelten Kenntnisse. Die ersten europäischen Universitäten entwickelten sich aus Bildungsinstitutionen des Mittelalters. Die Scholastik entfaltete ausgeklügelte Verfahren der Argumentation. Und Aristoteles wurde nicht nur geglaubt, sondern auch kommentiert, kritisiert und systematisch erfasst.


Diese Epoche war auch in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht keinesfalls stagnierend. Fortschritte in der Landwirtschaft, der Mühlentechnologie, im Handel, in der Finanzierung sowie in der städtischen Organisation führten zu erheblichen Veränderungen der Lebensbedingungen. In den Handelsmetropolen Oberitaliens entwickelten sich schließlich die kaufmännischen Methoden, die für die spätere Entstehung kapitalistischer Wirtschaftsformen von erheblicher Bedeutung waren.


Auch die Geschichte der Wissenschaft präsentiert heutzutage ein nuancierteres Bild. Die Idee einer durch Gesetze strukturierten Natur, die für menschliche Beobachtungen erfassbar ist, konnte durchaus im Rahmen eines christlichen Weltbildes gedeihen. Das ist ein wichtiger Punkt.


Die spätere wissenschaftliche Revolution fiel also nicht in ein intellektuelles Vakuum. Sie konnte auf Institutionen, Begriffen und Methoden aufbauen, die teilweise bereits vorher entstanden waren. Das Alte begrenzte. Aber es schuf zugleich Voraussetzungen für seine eigene Überwindung.


Gewissensfreiheit: Der lange Weg zum Individuum

Dennoch wäre es ebenso falsch, den epochalen Charakter von Reformation und Aufklärung kleinzureden. Insbesondere mit der Reformation gewann die Frage nach dem individuellen Gewissen eine neue politische Sprengkraft. Die Berufung Martin Luthers auf das an Gottes Wort gebundene Gewissen entwickelte sich zu einem Symbol für einen weitreichenderen Wandel: Zwischen den Individuen und der Institution entstand zunehmend ein inneres moralisches Forum, das nicht vollständig durch äußere Autorität ersetzt werden konnte.


Das war noch keine moderne liberale Gewissensfreiheit.


Luther wollte keineswegs eine säkulare Gesellschaft im heutigen Sinne begründen. Die berühmte Formulierung „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ ist zudem historisch nicht in genau dieser Form gesichert. Und doch steht der Vorgang symbolisch für etwas Neues:


Autorität musste sich zunehmend auch vor dem Gewissen des Einzelnen rechtfertigen.


Der Weg von dort zur liberalen Gesellschaft war lang und blutig.

Die Religionskriege im 16. und 17. Jahrhundert verdeutlichen eindrucksvoll, dass die Loslösung von einer etablierten Autorität nicht zwangsläufig zu Freiheit führt. Neue Dogmen können die Position der alten ersetzen. Sowohl protestantische als auch katholische Herrschaftssysteme wiesen eine ähnliche Intoleranz und Zwang auf. Erst allmählich entstand aus dieser Erfahrung eine Einsicht, die für die Moderne entscheidend wurde:


Gewissensfreiheit darf nicht vom Wohlwollen der gerade herrschenden Seite abhängen. Sie muss institutionell geschützt werden.


Hier beginnt der Weg zum modernen Rechtsstaat.


Warum die Trennung von Staat und Kirche ökonomisch so wichtig wurde

Aus ökonomischer und ordnungspolitischer Sicht halte ich einen weiteren Entwicklungsschritt für mindestens ebenso bedeutsam: die zunehmende funktionale Trennung religiöser und staatlicher Herrschaft.Nicht weil Religion damit aus der Gesellschaft verschwand. Sondern weil die Regeln des politischen und wirtschaftlichen Zusammenlebens zunehmend unabhängig von einer einzigen theologischen Autorität begründet werden mussten. Das hatte weitreichende Folgen:


1. Berechenbarere Rechtsordnungen

Eigentum, Verträge und wirtschaftliche Aktivitäten konnten durch allgemeine Rechtsnormen besser geschützt werden. Entscheidend war nicht mehr ausschließlich, ob eine Handlung mit einer religiösen Lehre konform war, sondern ob sie innerhalb einer allgemein anerkannten Rechtsordnung erlaubt war.

Für eine wirtschaftliche Entwicklung ist diese Berechenbarkeit kaum zu überschätzen.

Wer investiert, Verträge abschließt oder Unternehmen gründet, braucht die Erwartung, dass Regeln morgen nicht willkürlich verändert werden.

2. Institutioneller Wettbewerb

Europa entwickelte sich nicht zu einem einheitlichen politischen Block, sondern blieb über lange Zeit fragmentiert. Städte, Fürstentümer, Republiken und Königreiche konkurrierten miteinander – um Handel, Kapital, Wissen und qualifizierte Menschen.

Diese politische Zersplitterung hatte zweifellos hohe Kosten. Sie brachte Kriege und Konflikte hervor.

Aber sie verhinderte zugleich häufig, dass eine einzige Instanz den gesamten europäischen Raum dauerhaft kontrollierte. Wo ein Herrscher wirtschaftliche oder geistige Freiräume zu stark beschränkte, existierten zumindest gelegentlich Alternativen.

3. Größere Räume für Forschung und Unternehmertum

Mit der allmählichen Pluralisierung von Autoritäten gewannen Wissenschaft, Handel und Unternehmertum größere Freiräume. Das bedeutet nicht, dass Forschung plötzlich frei von politischen, religiösen oder gesellschaftlichen Zwängen gewesen wäre. Aber die Bedingungen veränderten sich. Empirische Bewährung, technische Nützlichkeit, wirtschaftliche Nachfrage und wissenschaftlicher Wettbewerb konnten stärker zu eigenständigen Maßstäben werden.


Der europäische Erfolg hatte nicht nur eine Ursache

Gerade bei diesem Punkt möchte ich allerdings vorsichtig bleiben. Es wäre verführerisch, eine einfache Kausalkette zu zeichnen:

Reformation → Säkularisierung → Kapitalismus → Wohlstand.

So einfach war es dann doch nicht. Max Weber hat zwar mit seiner berühmten These von der protestantischen Ethik kulturelle Faktoren wie Berufspflicht, Askese, Sparsamkeit und rationale Lebensführung hervorgehoben. Diese Perspektive bleibt faszinierend.


Aber wirtschaftliche Entwicklung lässt sich kaum auf eine einzige religiöse Mentalität zurückführen.

Katholisch geprägte Regionen Norditaliens gehörten schon früh zu den wirtschaftlich dynamischsten Räumen Europas. Auch in anderen katholischen Regionen entstanden leistungsfähige Wirtschaftsordnungen.

Hinzu kamen ganz andere Faktoren:

politische Fragmentierung, geografische Lage, Handelswege, Städtewachstum, Wiederentdeckung antiken Wissens, technische Innovationen, Bildung, zunehmende Rechtssicherheit und institutionelles Vertrauen.


Ich halte deshalb eine vorsichtigere Interpretation für plausibler:

Die Trennung religiöser und staatlicher Macht war ein wichtiger Bestandteil des europäischen Entwicklungsweges – aber nicht dessen alleinige Ursache.

Geschichte ist selten monokausal.


Die Ambivalenz des Humanismus

Damit komme ich zu dem Punkt, der mich an diesem Epochenwechsel besonders interessiert.

Der moderne Humanismus hat entscheidend dazu beigetragen, Autonomie, individuelle Rechte, wissenschaftliche Rationalität und politische Selbstbestimmung zu stärken. Das war ein gewaltiger zivilisatorischer Fortschritt.


Aber auch der Humanismus kennt eine mögliche Übersteigerung. Wenn aus der Einsicht, dass der Mensch selbst denken und entscheiden kann, die Vorstellung wird, er sei sich selbst letzter Maßstab, verändert sich etwas. Dann kann aus Autonomie Selbstabsolutierung werden. Aus Natur wird bloße Ressource. Aus Politik wird möglicherweise der Versuch, Gesellschaft nach einem theoretisch entworfenen Ideal vollständig umzuformen.


Gerade das 20. Jahrhundert sollte uns vorsichtig machen. Die großen totalitären Ideologien waren nicht Rückfälle in mittelalterliche Theologie. Sie verstanden sich häufig ausdrücklich als wissenschaftlich, rational, fortschrittlich oder geschichtsgesetzlich. Der Mensch sollte nicht mehr einer göttlichen Ordnung folgen. Er sollte nun von Menschen nach den vermeintlich richtigen gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten geformt werden. Das ist eine andere Art von Absolutheitsanspruch.


Jacques Maritain hat deshalb den von ihm so bezeichneten anthropozentrischen Humanismus kritisiert. Seine Sorge galt einem Humanismus, der den Menschen zwar von äußeren Bindungen befreit, dabei aber jede transzendente Begrenzung verliert.

Diese Kritik muss man nicht vollständig teilen, um ihre Frage ernst zu nehmen:

Was begrenzt den Menschen, wenn der Mensch selbst zum letzten Maßstab wird?


Warum mich der christliche Humanismus interessiert

An dieser Stelle wird für mich der christliche Humanismus interessant. Er versucht gerade nicht, Vernunft und Glauben gegeneinander auszuspielen. Erasmus von Rotterdam stellte die Rückbesinnung auf die antiken Quellen in Verbindung mit einer christlichen Erneuerung von Bildung und Moral. Sein Humanismus stellte keinen Aufstand gegen das Christentum dar, sondern war der Versuch, die christliche Tradition durch Bildung, Sprache und Vernunft zu revitalisieren.

Jahrhunderte später entwickelte Maritain die Idee eines integralen Humanismus.

Der Mensch besitzt darin unbedingte Würde, Vernunft und Freiheit.

Aber er ist nicht allmächtig.

Seine Freiheit steht unter dem Anspruch von Verantwortung.


Genau diese Verbindung finde ich bemerkenswert: Würde ohne Selbstvergöttlichung, Freiheit ohne Beliebigkeit, Vernunft ohne den Anspruch, bereits alles erklären zu können.


Johannes Paul II. hat dieses Verhältnis in Fides et Ratio später mit einem eindrücklichen Bild beschrieben: Glaube und Vernunft seien wie zwei Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Wahrheit erhebe.

Man muss diese theologische Position nicht übernehmen, um das dahinterliegende Problem zu erkennen. Eine Gesellschaft benötigt Freiheit. Aber sie benötigt ebenso Maßstäbe dafür, was Menschen mit dieser Freiheit tun.


Menschenwürde hat mehrere Wurzeln

Auch hier möchte ich eine allzu einfache Genealogie vermeiden. Unsere heutige Vorstellung universeller Menschenwürde ist weder ausschließlich ein Produkt des Christentums noch ausschließlich eine Erfindung der Aufklärung. Sie besitzt mehrere geistige Quellen.


Die antike Philosophie, insbesondere der Stoizismus, spielte eine Rolle. Ebenso römisches Recht, jüdisch-christliche Vorstellungen von der besonderen Würde des Menschen, Naturrechtstraditionen, Renaissance-Humanismus und schließlich die politische Philosophie der Aufklärung.

Die Moderne ist demnach auch hier eine Erbin.

Sie hat ältere Vorstellungen aufgenommen, verändert, säkularisiert und teilweise auch gegen jene Institutionen gewendet, aus denen sie ursprünglich hervorgegangen waren. Gerade das macht ihre Entstehung so faszinierend.


Auf den Trümmern – oder auf den Schultern des Alten?

Unsere moderne freie Gesellschaft ruht zweifellos auf einem tiefgreifenden Epochenwechsel.

Ohne die Aufwertung individueller Vernunft, ohne Gewissensfreiheit, ohne wissenschaftlichen Zweifel und ohne die institutionelle Begrenzung religiöser und politischer Macht wäre die liberale Gesellschaft, wie wir sie kennen, kaum vorstellbar.

Aber daraus folgt nicht, dass vor der Moderne nur Dunkelheit herrschte.

Die neue Ordnung baute auf älteren Institutionen und Ideen auf. Sie übernahm Begriffe, veränderte sie und gab ihnen neue Begründungen.


Auch Werte wie Menschenwürde, moralischer Universalismus und die Vorstellung einer Gerechtigkeit, die nicht allein vom Nutzen des Mächtigen abhängt, haben eine lange Vorgeschichte.

Deshalb erscheint mir die Frage falsch gestellt, ob die Moderne auf den Trümmern oder auf den Schultern des Alten steht.

Sie steht auf beidem.

Sie musste manches überwinden, um frei zu werden.


Und sie konnte manches nur erreichen, weil andere bereits Fundamente gelegt hatten.

Vielleicht besteht gerade darin eine erwachsene Vorstellung von Fortschritt: nicht darin, jede Vergangenheit als Irrtum abzutun, sondern unterscheiden zu können zwischen dem, was überwunden werden musste, und dem, was bewahrt werden sollte.


Wahre Moderne bedeutet für mich deshalb weder blinden Fortschrittsglauben noch romantische Rückkehr in eine vermeintlich bessere Vergangenheit.


Sie bedeutet, die Errungenschaften von Aufklärung, Wissenschaft und individueller Freiheit zu verteidigen – und sie zugleich mit jener ethischen Tiefenschärfe zu verbinden, die den Menschen daran erinnert, dass Freiheit ohne Verantwortung am Ende ebenso gefährlich werden kann wie Ordnung ohne Freiheit. Das ist für mich persönlich die Grundlage meines liberal-konservativen Denkens.

 

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