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Franz Wegener
Aktuelle Perspektiven auf Wirtschaft & Politik
Blog – Aktuelle Perspektiven
In meinem Blog nehme ich aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen unter die Lupe – und frage konsequent: Stärkt das den mündigen Bürger, oder unterwirft es ihn einer neuen Form der Bevormundung? Die Beiträge vertiefen Themen aus meinen Publikationen und ordnen aktuelle Ereignisse in diesen größeren Zusammenhang ein.


Boomer und Zoomer (Teil 5): Der Generationenvertrag braucht ein Update
Wenn über die Zukunft der Rente gesprochen wird, dauert es meist nicht lange, bis die Generationen gegeneinander in Stellung gebracht werden. Wir Babyboomer hätten zu wenig Kinder bekommen, heißt es dann. Die Generation Z wolle nicht mehr Vollzeit arbeiten, lieber reisen, Teilzeit machen und überhaupt mehr vom Leben haben. Die einen verteidigen Besitzstände, die anderen sollen dafür zahlen. Ich halte diese Art der Debatte für falsch. Nicht weil zwischen den Generationen keine

Franz Wegener
vor 5 Tagen7 Min. Lesezeit


Zoomer (Teil 4): Brückenschlag – Wie Erfahrung und neue Agilität sich ergänzen
Ich habe den Weg durch die Lebenswelt meines Sohnes gewagt: Von seiner Jugend im Dauerkrisenmodus, über seine Stärken der radikalen Ehrlichkeit bis hin zu den tiefen Lektionen über mentale Gesundheit, die er mir erteilt hat. Nun möchte ich das Augenmerk auf das große Ganze richten: Wie können wir Boomer und Zoomer die Kluft, die scheinbar zwischen uns liegt, überbrücken und produktiv zusammenführen? Der öffentliche Diskurs inszeniert leider allzu oft ein unbarmherziges Duell

Franz Wegener
1. Okt.3 Min. Lesezeit


Zoomer (Teil 3): Was der Boomer-Vater vom Zoomer-Sohn lernt
Als meine Kinder klein waren, war unsere Rollenverteilung klar: Ich war der Vater, der Erzieher, derjenige, der die Welt erklärte und irgendwie für Struktur sorgte. Doch je älter mein Sohn wurde, desto häufiger geriet ich in Situationen, in denen sich das Blatt wendete. Als Angehöriger der Generation Z konfrontierte er mich mit Sichtweisen und Verhaltensweisen, die mir in meiner eigenen Jugend völlig fremd gewesen waren. Zu lernen, dass man als Boomer-Vater nicht auf jede Fra

Franz Wegener
23. Sept.3 Min. Lesezeit


Zoomer (Teil 2): Radikale Ehrlichkeit und neue Prioritäten – Stärken und Hürden der Gen Z
Nachdem wir im ersten Teil auf die von Dauerkrisen und digitaler Dauerpräsenz geprägte Jugend meines Sohnes geblickt haben, möchte ich mich heute den besonderen Qualitäten widmen, die seine Generation im Kern auszeichnen. Ich finde, in den öffentlichen Debatten wird die Generation Z keineswegs immer fair behandelt. Oft ist pauschal von einer „arbeitsunwilligen“ oder „überempfindlichen“ Jugend die Rede. Solche Klischees verfehlen die Realität jedoch nach meinen Erfahrungen völ

Franz Wegener
16. Sept.3 Min. Lesezeit


Zoomer (Teil 1): Aufgewachsen im Dauerkrisenmodus – Die Welt meines Zoomer-Sohns
Nachdem ich in der ersten Serie dieser Reihe die Lebenswelt meiner Tochter beleuchtet habe, die als Millennial an der Schnittstelle zwischen analoger Kindheit und digitalem Erwachsenenleben aufgewachsen ist, richte ich den Blick nun auf meinen Sohn. Er gehört zur Generation Z – den sogenannten „Zoomern". Das Heranwachsen meiner beiden Kinder als alleinerziehender Vater hat mich vor völlig unterschiedliche Aufgaben gestellt. Während meine Tochter den Wandel in die digitale Wel

Franz Wegener
11. Sept.4 Min. Lesezeit


Vom Diplom-Ökonomen zum Sachbuchautor – Warum es nie zu spät ist, das eigene Lebenswerk zu schreiben
Mut zum Neuanfang mit 62: Warum jetzt die beste Zeit ist Mit 62 Jahren stellen sich viele Menschen die Frage, wie die verbleibenden Kapitel des Lebens aussehen sollen. Man blickt auf Jahrzehnte im Beruf zurück, hat manche Klippen umschifft, viel zu viele Kompromisse geschlossen und unzählige Erfahrungen gesammelt. Für viele beginnt hier die gedankliche Vorbereitung auf den Ruhestand. Für mich fühlte es sich ganz anders an: Es war der Punkt, an dem ich spürte, dass mein eigent

Franz Wegener
5. Sept.5 Min. Lesezeit


Was wir voneinander lernen können – ein Boomer-Vater und seine Millennial-Tochter
Eltern bringen ihren Kindern vieles bei. Sie erklären die Welt, vermitteln Regeln, trösten bei Niederlagen und versuchen, Orientierung zu geben. Zumindest am Anfang scheint die Richtung eindeutig: Die Erfahrung liegt bei den Erwachsenen, das Lernen bei den Kindern. Doch irgendwann verändert sich dieses Verhältnis. Die Kinder werden erwachsen. Sie sammeln eigene Erfahrungen, treffen Entscheidungen, entwickeln Überzeugungen (die wir nicht immer gutheißen!) und bewegen sich in e

Franz Wegener
3. Sept.8 Min. Lesezeit


Licht und Schatten – die Stärken der Millennials und die Last ihrer Möglichkeiten
Im ersten Teil dieser Serie ging es um die Welt, in der meine Millennial-Tochter aufgewachsen ist: eine Kindheit zwischen analogem Alltag und beginnender Digitalisierung, gefolgt von einem Erwachsenenleben, das durch beschleunigten Wandel, wirtschaftliche Krisen und neue Unsicherheiten geprägt wurde. Doch äußere Bedingungen erklären noch nicht, wie eine Generation tickt, denkt, fühlt und handelt. Sie hinterlassen allerdings Spuren. Als Boomer-Vater könnte ich es mir leicht ma

Franz Wegener
27. Aug.8 Min. Lesezeit


Aufgewachsen im Umbruch – die Welt meiner Millennial-Tochter (Teil 1)
Ich habe erzählt von meinem Gymnasium, von der Universität und von meiner Epoche, die mich als Boomer geprägt haben. Als alleinerziehender Vater hatte ich aber auch die Ehre und meistens das Vergnügen, eine Millenium-Tochter und einen GenZ-Sohn großzuziehen. Natürlich haben mich auch meine beiden Kinder geprägt. Zunächst will ich mich meiner Tochter und ihrer Generation widmen. Ich gestehe: Wenn Eltern auf die Generation ihrer Kinder blicken, besteht eine gewisse Versuchung:

Franz Wegener
19. Aug.7 Min. Lesezeit


Warum ich gerne ein Boomer bin!
Jeder wird in eine Zeit hineingeboren, die er sich nicht ausgesucht hat. Ich denke, ich habe viel Glück gehabt mit meiner Zeit. Und manchmal, wenn ich wieder einmal das berühmte „Ok, Boomer“ höre oder lese, meine Tochter die Augen verdreht oder mein Sohn lacht, muss auch ich schmunzeln. Nicht aus Trotz, sondern aus einer stillen Zufriedenheit heraus. Denn während die Welt immer schneller, lauter und digitaler wird, sitze ich hier oder im Straßencafe und freue mich ganz ungeni

Franz Wegener
10. Aug.3 Min. Lesezeit


Was mir mein Studium geschenkt hat
Ein Sprung ins Ungewisse Dreiundvierzig Jahre sind vergangen, seit ich mit einer kleinen Tasche und einer Liste unbekannter Vorlesungssäle über den Campus der Ruhr-Universität Bochum lief – ein junger Mann aus dem westfälischen Land, der noch nie eine Mensa von innen gesehen hatte. So erdrückend war die Größe, dass ich am Ende des Tages mein Auto nicht mehr wiederfand und ich ernsthaft zweifelte, ob dies alles wirklich für mich das Richtige war. Copyright Ruhr Universität Boc

Franz Wegener
5. Aug.3 Min. Lesezeit


Was uns prägt: Wie das Mariengymnasium Werl mein Fundament als Autor legte
Wenn ich heute an meinem Schreibtisch sitze, komplizierte Zusammenhänge seziere, Thesen schärfe oder an der Präzision eines einzigen Satzes feile, wandern meine Gedanken manchmal Jahrzehnte zurück. In eine Zeit, in der das Fundament für all das gelegt wurde, was mich heute als Publizist und Sachbuchautor, aber auch als humanistsich denkender Mensch ausmacht. Oft wird Bildung auf das reine Ansammeln von Fakten reduziert. Man lernt für die nächste Klausur, fürs Abitur, für die

Franz Wegener
30. Juli3 Min. Lesezeit


Warum ich in der Tradition der Freiburger Schule schreibe
Diese Frage stellte mir gestern ein junger Mann. Gerne will ich sie beantworten: Wenn Leser meine beiden Bücher nebeneinander legen – „Machtinstrument Zoll" über Handelspolitik und Geopolitik, „Der gesteuerte Mensch" über Verhaltensökonomie und den Homo oeconomicus –, könnte der Eindruck entstehen, hier schreibe jemand über zwei völlig unterschiedliche Themen. Tatsächlich verbindet beide Bücher dieselbe Grundüberzeugung. Sie kommt aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Tradi

Franz Wegener
9. Juli3 Min. Lesezeit


Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Franz Wegener, Jahrgang 1964, und ich bin Diplom-Ökonom. Studiert habe ich an der Ruhr-Universität Bochum – mit Auszeichnung, spezialisiert auf Außenwirtschaftstheorie und -politik, Volkswirtschaftspolitik sowie Organisations- und Methodenlehre. Geprägt hat mich dabei vor allem einer meiner akademischen Lehrer, der Ökonom Hans Besters. Von ihm habe ich eine Überzeugung mitgenommen, die mein Schreiben bis heute trägt: Gute Ökonomie muss wirklichkeitsnah sein, the

Franz Wegener
6. Juli3 Min. Lesezeit
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