top of page
Franz Wegener
Aktuelle Perspektiven auf Wirtschaft & Politik
Blog – Aktuelle Perspektiven
In meinem Blog nehme ich aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen unter die Lupe – und frage konsequent: Stärkt das den mündigen Bürger, oder unterwirft es ihn einer neuen Form der Bevormundung? Die Beiträge vertiefen Themen aus meinen Publikationen und ordnen aktuelle Ereignisse in diesen größeren Zusammenhang ein.


Maja Göpel in der Teufelsküche
Warum ich die Einteilung in „gute“ und „böse“ Arbeit ökonomisch für einen Irrweg halte Stellen wir uns einen Wochenmarkt vor. Ein Bauer hat Kartoffeln angebaut. Niemand wird bestreiten, dass er etwas produziert hat. Neben ihm steht aber ein Händler. Der hat die Kartoffeln nicht angebaut. Er hat sie gekauft, transportiert, sortiert, angeboten und verkauft. Wer von beiden hat nun „Wert geschaffen“? Der Bauer? Sicher. Aber der Händler? Oder hat er lediglich abgeschöpft, was ein

Franz Wegener
vor 17 Stunden6 Min. Lesezeit


Der Markt braucht eine Ordnung: Warum Ordoliberalismus kein Laissez-faire-Kapitalismus ist
Wenn in politischen Debatten das Wort „Ordoliberalismus“ fällt, kommt bei vielen – besonders bei Leuten, die eher links ticken – sofort ein Bauchgefühl: Das ist doch nur die deutsche Version von „möglichst wenig Staat, freie Bahn für die Starken“. Ungebremster Kapitalismus mit deutschem Akzent. Ich kann das verstehen. Die Assoziation ist hartnäckig und nicht ganz aus der Luft gegriffen, wenn man sich anschaut, wie das Wort manchmal missbraucht wird. Aber sie greift zu kurz. E

Franz Wegener
7. Aug.4 Min. Lesezeit


Was Ordoliberalismus mit Mündigkeit zu tun hat
Wer den Ordoliberalismus nur als deutsche Fußnote zur Wirtschaftsgeschichte kennt – als das theoretische Vorspiel zur sozialen Marktwirtschaft, längst durch modernere Ansätze überholt –, übersieht den Kern der Sache. Für mich ist der Ordoliberalismus vor allem eines: eine Antwort auf die Frage, wie viel man dem Einzelnen zutraut. Und genau diese Frage ist es, die mich in Der gesteuerte Mensch umtreibt, wenn ich den Homo oeconomicus gegen die Verhaltensökonomie verteidige. Die

Franz Wegener
22. Juli3 Min. Lesezeit


Warum ich in der Tradition der Freiburger Schule schreibe
Diese Frage stellte mir gestern ein junger Mann. Gerne will ich sie beantworten: Wenn Leser meine beiden Bücher nebeneinander legen – „Machtinstrument Zoll" über Handelspolitik und Geopolitik, „Der gesteuerte Mensch" über Verhaltensökonomie und den Homo oeconomicus –, könnte der Eindruck entstehen, hier schreibe jemand über zwei völlig unterschiedliche Themen. Tatsächlich verbindet beide Bücher dieselbe Grundüberzeugung. Sie kommt aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Tradi

Franz Wegener
9. Juli3 Min. Lesezeit


Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Franz Wegener, Jahrgang 1964, und ich bin Diplom-Ökonom. Studiert habe ich an der Ruhr-Universität Bochum – mit Auszeichnung, spezialisiert auf Außenwirtschaftstheorie und -politik, Volkswirtschaftspolitik sowie Organisations- und Methodenlehre. Geprägt hat mich dabei vor allem einer meiner akademischen Lehrer, der Ökonom Hans Besters. Von ihm habe ich eine Überzeugung mitgenommen, die mein Schreiben bis heute trägt: Gute Ökonomie muss wirklichkeitsnah sein, the

Franz Wegener
6. Juli3 Min. Lesezeit
bottom of page