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Franz Wegener
Aktuelle Perspektiven auf Wirtschaft & Politik
Blog – Aktuelle Perspektiven
In meinem Blog nehme ich aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen unter die Lupe – und frage konsequent: Stärkt das den mündigen Bürger, oder unterwirft es ihn einer neuen Form der Bevormundung? Die Beiträge vertiefen Themen aus meinen Publikationen und ordnen aktuelle Ereignisse in diesen größeren Zusammenhang ein.


Freiheit und Ordnung im Praxistest — Teil 5
Wo ich staatliches Eigentum akzeptiere — und wo nicht Daseinsvorsorge, natürliche Monopole und die ordoliberale Trennlinie zwischen starkem Staat und staatlicher Wirtschaftslenkung Nach vier Beiträgen, in denen ich Vergesellschaftung, staatliche Investitionslenkung und Eingriffe in die Eigentumsordnung kritisch betrachtet habe, möchte ich an dieser Stelle etwas klarstellen. Ordoliberalismus bedeutet für mich nicht: privat ist immer gut, staatlich ist immer schlecht. Ich will

Franz Wegener
18. Sept.6 Min. Lesezeit


Freiheit und Ordnung im Praxistest – Teil 3
Mein radikales ordoliberales Wohnungsprogramm Wie ich Wohnungsnot, Bodenspekulation und hohe Mieten marktwirtschaftlich und sozial bekämpfen würde Was wäre eigentlich radikaler: 220.000 Wohnungen zu vergesellschaften – oder das deutsche Baurecht auf den Kopf zu stellen? Nach den ersten beiden Beiträgen dieser Serie möchte ich die Perspektive wechseln. Ich habe erklärt, warum Vergesellschaftung ordnungspolitisch etwas anderes ist als gewöhnliche Regulierung und weshalb ein Eig

Franz Wegener
13. Sept.7 Min. Lesezeit


Freiheit und Ordnung im Praxistest — Teil 1
Eigentum, Staat und die Spielregeln der Freiheit Warum Enteignung, Verstaatlichung und Vergesellschaftung ordnungspolitisch etwas völlig Verschiedenes bedeuten Auch ich habe lange geglaubt, Enteignung, Verstaatlichung und Vergesellschaftung seien vor allem Begriffe für Juristen, politische Theoretiker und wirtschaftswissenschaftliche Vorlesungen. Die Berliner Debatte zeigte jedoch auch mir, wie sehr man sich damit täuschen kann. Seit die Berliner Linke die Vergesellschaftung

Franz Wegener
4. Sept.7 Min. Lesezeit


Freiheit und Ordnung im Praxistest
Fallbeispiel: Die Vergesellschaftungsdebatte der Linken aus ordoliberaler Perspektive Wenn ich in den Nachrichten lese, dass in Berlin wieder einmal das Wort „Vergesellschaftung“ als Wundermittel gegen steigende Mieten angepriesen wird, schlagen in meiner Brust zwei Herzen: Eines, das die Wut und Verzweiflung der Wohnungssuchenden zutiefst versteht. Ich hatte bereits in meinen Blogbeiträgen über die Millennials auf die hohen Belastungen dieser Generation hingewiesen. Und eine

Franz Wegener
1. Sept.3 Min. Lesezeit


Warum der Ordoliberalismus Umverteilung nicht ablehnt
Über primäre und sekundäre Einkommensverteilung nach Alfred Müller-Armack Aus Sicht vieler Linker ist ein so genannter „neo-liberaler“ oder rein wirtschaftlich geprägter Liberalismus eine Politik, die die Reichen reicher macht, den Sozialstaat schwächt und die Macht des Marktes über die Menschen stellt. Gemeint ist damit oft der Glaube, dass der freie Markt alle Probleme allein lösen will, während er soziale Ungleichheit ignoriert. Das Klischee hält sich hartnäckig – und trif

Franz Wegener
24. Aug.1 Min. Lesezeit


Walter Eucken: Freiheit steht nie allein
Warum Walter Eucken schon vor Jahrzehnten wusste, was unsere Wirtschaft zusammenhält Stell dir vor, du baust ein Haus: Du investierst Zeit in ein bombensicheres Dach (die Demokratie), ziehst stabile Wände hoch (den Rechtsstaat) und legst ein schickes Parkett aus (die freie Marktwirtschaft). Aber den Boden darunter – das Fundament der sozialen Sicherheit – lässt du einfach weg. Klingt nach einem recht kurzen Vergnügen, oder? Spätestens beim ersten Sturm krachen Dach und Wände

Franz Wegener
13. Aug.3 Min. Lesezeit


Der Markt braucht eine Ordnung: Warum Ordoliberalismus kein Laissez-faire-Kapitalismus ist
Wenn in politischen Debatten das Wort „Ordoliberalismus“ fällt, kommt bei vielen – besonders bei Leuten, die eher links ticken – sofort ein Bauchgefühl: Das ist doch nur die deutsche Version von „möglichst wenig Staat, freie Bahn für die Starken“. Ungebremster Kapitalismus mit deutschem Akzent. Ich kann das verstehen. Die Assoziation ist hartnäckig und nicht ganz aus der Luft gegriffen, wenn man sich anschaut, wie das Wort manchmal missbraucht wird. Aber sie greift zu kurz. E

Franz Wegener
7. Aug.4 Min. Lesezeit


Warum ich in der Tradition der Freiburger Schule schreibe
Diese Frage stellte mir gestern ein junger Mann. Gerne will ich sie beantworten: Wenn Leser meine beiden Bücher nebeneinander legen – „Machtinstrument Zoll" über Handelspolitik und Geopolitik, „Der gesteuerte Mensch" über Verhaltensökonomie und den Homo oeconomicus –, könnte der Eindruck entstehen, hier schreibe jemand über zwei völlig unterschiedliche Themen. Tatsächlich verbindet beide Bücher dieselbe Grundüberzeugung. Sie kommt aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Tradi

Franz Wegener
9. Juli3 Min. Lesezeit


Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Franz Wegener, Jahrgang 1964, und ich bin Diplom-Ökonom. Studiert habe ich an der Ruhr-Universität Bochum – mit Auszeichnung, spezialisiert auf Außenwirtschaftstheorie und -politik, Volkswirtschaftspolitik sowie Organisations- und Methodenlehre. Geprägt hat mich dabei vor allem einer meiner akademischen Lehrer, der Ökonom Hans Besters. Von ihm habe ich eine Überzeugung mitgenommen, die mein Schreiben bis heute trägt: Gute Ökonomie muss wirklichkeitsnah sein, the

Franz Wegener
6. Juli3 Min. Lesezeit
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